Elektrische Wechselfelder entstehen durch Wechselspannung. Verbraucher müssen noch nicht eingeschalten sein, der Strom ist bereit zu fließen, wird aber noch nicht benötigt. 

 

Dadurch stehen Installationen in Wänden u. Böden, Kabel, Geräte, Lampen unter Spannung. Durch diese Spannung entstehen elektrische Felder, die sich mehrere Meter, je nach Umgebungssituation und Baumasse, ausbreiten können.

 

Leitfähige Teile und auch der Mensch, der bis zu 70% aus Wasser besteht, ziehen diese Felder an und verbreiten sie weiter. Ein Mensch kann so im Bett die ganze Nacht unter Spannung stehen. 


Auswirkungen

Verspannende Spannung - lesen Sie die Fallbeispiele aus der baubiologischen Praxis (>>weiterlesen)


Messtechnik & Bewertung

Potentialfreie Rastermessung sowie potentialbezogene Messung nach den Messvorschriften des VDB (Berufsverband Deutscher Baubiologen) für physikalische Untersuchungen sowie den Messvorgaben der EMF‐Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF‐bedingter Beschwerden und Krankheiten, der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM)

 

Bewertung und Vergleich der erfassten Messwerte nach der EMF- Leitlinie der Europäischen Akademie für Umweltmedizin und dem Standard der baubiologischen Messtechnik SBM.  


Sanierung

Durch die Messung können Emittenten gezielt erfasst und reduziert werden. Zur Sanierung verwendet man Netzabkoppler die im Verteilkasten eingebaut werden und die Belastung in den Nachtstunden abschalten. Durch eine geringe Gleichspannung erkennt der Netzabkoppler wenn der Strom wieder benötigt wird und schalten innerhalb von Millisekunden den Strom wieder zu. Sie haben dadurch keinen Komfortverlust und keine Belastung.

 

Bei Neubauten oder Sanierungen werden abgeschirmte Kabel eingesetzt, und baubiologische Elektroinstallationen erstellt. Gerade in Holzhäusern ist dies sehr wichtig, da Holz elektrische Wechselfelder stark verbreiten kann. 


Gerne beraten wir Sie zur Reduzierung elektromagnetischer Felder und freuen uns auf Ihre Anfrage.